"But, as Douglas E. Harding has pointed out, we tend to think of this planet as a life-infested rock, which is as absurd as thinking of the human body as a cell infested skeleton. Surely all forms of life, including man, must be understood as "symptoms" of the earth, the solar system, and the galaxy in which case we cannot escape the conclusion that the galaxy is intelligent."
Alan Watts

 

TRANSSPIRITATION STATT IRRITATION

 

HAT MEIN "ICH" EIN SPIRITUELLES (dualistisches) ODER EIN TRANSSPIRITUELLES (nonduales) LEBENSGEFÜHL? PRÜF DEINEN TATSÄCHLICHEN ZUSTAND JETZT! "Lande nirgendwo!" (Zitat von Sri Poonjaji) ist ein typischer versteckter Ego-Imperativ, wodurch seine Scheinparadoxie entsteht, denn grammatisch fühlt sich das Ego dadurch gleichzeitig angesprochen und trotzdem sabotiert, da es nicht landen dürfen soll. Das Ego kontert dementsprechend - entweder, indem es sich auflösen will, um die Paradoxie zu überwinden und das "Nirgendwo" zu finden (in der Hoffnung, das wäre die gesuchte Erleuchtung oder führe zum sogenannten Erwachen), oder wehrt sich gegen den imperativen Befehl mit der logischen Kehrseite: "ich lande überall!". Beides, Nirgendwo und Überall, sind allerdings nur Chimären des Egos selbst, das sich den wahren Zustand OHNE SICH gar nicht vorstellen kann - und auch nicht braucht! Die spirituelle Kampfsportart der Ego-Imperative erzeugt nur bei "spirituellen Suchern" einen Leistungsdruck mit Zielvorstellung, der dem Portemonnaie des Gurus zugute kommt. Ein egofreier Mensch, dessen ehemalige Suche im Flimmern der heiligen Fatamorgana längst ad absurdum geführt wurde, hat solche scheinparadoxen Probleme überhaupt nicht: sein Identitätsgefühl ist eins mit jedem Landeplatz, auf dem er JETZT GERADE landet, und zugleich hat er gar kein Identitätsbedürfnis, sondern lebt in einem Dauerschwebezustand des ständigen Landens und Abhebens. Die Trennung zwischen "Urruhe" (als göttliches IchBin im Zentrum des Orkans) und "ewigem Wandel" (als Illusion/Traum) hat sich in Wohlgefallen aufgelöst, weder sind die Dinge nur "Erscheinung" (=degradiert zur Matrix) noch gibt es für solch einen Mensch eine höhere (absolute) Wahrheit "hinter den Dingen" (=überhöht zu Gott): die ehemals dualistisch projizierte Essenz (das ominöse DAS) ist jetzt identisch mit allen "Symptomen" des Seins (Anspielung auf ein Zitat von Alan Watts über Douglas Harding). Dieses neue Lebensgefühl von "ALLES IST IDENTISCH!" (Nullyoga-Zitat) ist die Folge des Egoverlustes und der damit verbundenen 100%igen Ankunft im absolut Konkreten. Der ganze Guru-Zirkus um das Ego dient nicht seiner Auflösung und Überwindung sondern triggert das Ego selbst permanent zu Höchstleistungen in diversen spirituellen Kampfsportarten an, ohne dass der Schüler das überhaupt so bemerkt; denn er glaubt, sein Ego aktiv töten zu können, wenn er sich nur anständig bemüht und den richtigen Befehl ausübt. Das neue, transspirituelle Lebensgefühl ohne Ego ist KEIN elitärer Ausnahmezustand von Olympiadengewinnern, sondern der natürliche Urzustand, in dem sich jedes Wesen, ja jede Zelle, jedes Atom, jede Schwingung sowieso befindet. DAS GANZE UNIVERSUM IST EGOLOS! Nur der "zu viel" denkende Mensch schaut in den Spiegel und zieht seltsame Geistergesichter anstatt die sich offenbarende Leere (buddhistisch: Wesenlosigkeit) von innen zu spüren (Anspielung auf Jed McKenna) und alles zu sein, was JETZT IST...

 

Wer die Wirklichkeit selber egofrei ALS ABSOLUT erfährt, formuliert seine Wahrnehmung automatisch nicht mehr dualistisch, weil da kein Ego mehr ist, das abstrakte Objekte aus den Empfindungen macht. Während ein Ego noch von "der" Leere oder "dem" Nichts redet, sind die Aussagen des Egolosen sehr konkret bzw wie Nietzsche es sagte: "hart an den Dingen". Daher sage ich z.B. DAS GRAS IST GRÜN und meine damit nicht nur, dass der Halm eine bestimmte Farbe hat sondern ich drücke damit meine Empfindung für die ABSOLUTHEIT DES GRASHALMS aus, der nicht "eigentlich" leer oder unendlich oder göttlich sei (alles pseudononduales Geschwätz!), sondern dessen absolute Existenz darin besteht, nicht mehr als DER GRÜNE GRASHALM zu sein. Das ist so tiefgreifend und trivial zugleich, dass es von "scheinbaren" Egos nicht nachvollzogen werden kann, weil sie immer alles dualistisch interpretieren, solange sie sich als getrenntes Subjekt empfinden, das ihnen "gegenüber" Objekte wahrnimmt. Wo kein Subjekt ist, sind auch keine Objekte, sondern das unermessliche Sein, das in genau diesem Moment an genau dieser Stelle des Universums GRÜN IST. Grün ist daher keine relative Eigenschaft eines relativen Grashalms, sondern das gesamte Phänomen GRÜNER GRASHALM ist selber hier und jetzt für diesen einzigartigen Augenblick absolut, essenziell, existenziell. DAS SEIN IST HIER UND JETZT GRÜN UND HAT DIE FORM EINES GRASHALMS. Essenzielleres suchen nur Egos, die das Grün des Grases als "vergängliche Erscheinung" erleben (weil sie es nicht IM TOTALEN JETZT erleben sondern auf einen bereits vergangenen sinnlichen Eindruck reduzieren) und dem Grashalm etwas NOCH ABSOLUTERES anheften wollen wie ein "unvergängliches" Etikett oder Gütesiegel. Aber nein, der Grashalm IST die mystische Erfahrung. Das Grün IST absolutes Sein jenseits aller Konzepte. Wenn Du das spürst, gibt es kein Ego mehr in Dir, sondern nur noch BEWUSSTHEIT über die unendliche Anwesenheit, die Tatsächlichkeit des gesamten Seins in Form all seiner Details. Deine Wahrnehmung schaut an ihrem Körper herab und staunt: Haut! Haare! Beine! Das alles wird wie das grüne Gras empfunden. Diese egolose Bewusstheit fragt nicht nach einer Bewusstseinszentrale "hinter" der Bewusstheit, ein "Wer", das da an "sich" herunterschaut. Es sind DIE AUGEN, die schauen! Kein "Geist" hinter den Augen, der sagen könnte, "ich schaue durch meine Augen hindurch", sondern die Bewusstheit der Augen selbst - genau wie die Bewusstheit des Denkens und der Finger, die diese Gedanken jetzt gerade notieren. Die Bewusstheit der Augen ist randvoll gefüllt mit der unendlichen Existenz in all ihren Farben. Die Bewusstheit IST dort als grüner Grashalm, IST dort als Hosenbein, IST dort als Magenknurren! Nirgends ein externer Gott, der alles göttlicher machen würde als es sowieso ist. Die Wiese ist einfach nur gottlos göttlich grün. Da ist niemand mehr da, der sich vor etwas verneigen könnte. Der Grashalm neigt sich nur selber im Wind und "ich bin" DORT, wo das geschieht. ICH BIN genau dieses Geschehen. DER WIND WEHT. Hörst Du es? Spürst Du es? Das bist Du! Das IST das SEIN...

 

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